Spitex Viamala und Spital Thusis fusionieren definitiv

Sowohl die Generalversammlung des Vereins Spitex Viamala als auch die Delegiertenversammlung der Stiftung Spital Thusis haben einer Fusion der beiden Betriebe zugestimmt. Der gemeinsame operative Betrieb startet am 01. Januar 2020.

Nachdem die Vereinsmitglieder der Spitex Viamala und die Trägergemeinden im Mai detailliert über das Kooperationsprojekt informiert worden sind, erfolgten am vergangenen Donnerstag die entscheidenden Abstimmungen. Der Verein Spitex Viamala genehmigte den Vermögensübertragungsvertrag mit grossem Mehr. Der Statutenrevision wurde ebenfalls zugestimmt. Der in der Region breit abgestützte Verein Spitex Viamala mit rund 500 Mitgliedern wird erhalten bleiben und zu einem Gönnerverein umgewandelt.

In der Delegiertenversammlung des Spitals Thusis wurde der Teilrevision der Stiftungsurkunde zugestimmt. Der Stiftungszweck wurde so erweitert, dass der Betrieb einer Spitex-Organisation möglich wird. Der Zusammenschluss erforderte ebenfalls Anpassungen im Organisationsreglement. Diese wurden von den Delegierten genehmigt. Die Geschäftsleitung des Spitals Thusis besteht neu aus 6 Personen. Zu den bestehenden Reto Keller (Vorsitz), Dr.med. Renato Cantieni, Dr.med. Dirk Mewes und Lisbeth Lischer kommen neu Roman Stäbler als Leiter Spitex und Patrik Kollegger als Leiter Finanzen und Controlling dazu. Der 9-köpfige Stiftungsrat unter dem Präsidium von Curdin Capaul wurde mit einem Vertreter der Spitex erweitert. Die Delegiertenversammlung wählte für dieses Amt den bisherigen Spitex-Präsidenten Johannes Pfenninger.

Die regionale Gesundheitsversorgung soll in einem schwierigen und im Wandel befindendem Umfeld gestärkt und gesichert werden. Durch die Nutzung von gemeinsamen Synergien sollen Kosten optimiert werden. Für die Patienten, Klienten und Angehörigen soll es künftig einheitliche Ansprechpartner für ambulante und stationäre Leistungen geben. Ebenso wichtig ist die Sicht der Arbeitnehmer. Insgesamt 250 Personen arbeiten in den beiden Betrieben. Als starker Arbeitgeber mit vielen Ausbildungsstellen will man sich im umkämpften Arbeitsmarkt als attraktiven Arbeitgeber in der Region positionieren.

Die Fusion wird mittels Vermögensübertragung des Vereins Spitex Viamala auf die Stiftung Spital Thusis vollzogen. Die bestehenden Anstellungsverträge werden vollumfänglich übernommen. Für die Gemeinden gibt es keine wesentlichen Veränderungen. Die bestehende Finanzierung mittels Leistungsvereinbarung via Region Viamala bleibt bestehen.

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