Orthopädie

Künstliche Gelenke für Schulter, Hüfte, Knie und Sprunggelenk.

Dr. med. Jörg Schneider

Oberarzt MBA
Orthopädie und Chirurgie

Dr.med. Dirk Mewes

Chefarzt Chirurgie

Knie

Verletzungen und Funktionsstörungen des Kniegelenks zeigen ein weites Spektrum und reichen von Sportverletzungen beim jungen Patienten bis zu degenerativen Gelenksveränderungen beim aktiven älteren Patienten. Priorität hat für uns die differenzierte Beratung des Patienten. Die Therapiemöglichkeiten richten sich dann in erster Linie nach den Bedürfnissen und Anforderungen des Patienten. Wenn immer möglich ist eine gelenkserhaltende Therapie oder rekonstruktive Operation anzustreben.

Von intraartikulären Infiltrationen zum Knorpelaufbau, der arthroskopischen Meniskusnaht und/oder Rekonstruktion über die Beinachsenkorrektur (bei Varus- oder Valgus-Achse) bis hin zur Entlastung mit einem Federimplantat (Kinespring). Die Implantation einer Teil- oder Totalprothese muss mit allen Vorteilen und auch Nachteilen mit dem Patienten besprochen werden. Mit dem Erfolg der prothetischen Versorgungen am Kniegelenk sind wir als Zentrum zunehmend auch mit Revisionsfällen konfrontiert. Die an beiden Kantonsspitälern vorhandene Infrastruktur, aber auch die grosse Erfahrung in dieser Chirurgie ermöglicht uns eine differenzierte Behandlungsstrategie bei hoher Sicherheit durchzuführen.

    Hüftchirurgie

    Drei Dinge haben die Hüftchirurgie in den letzten 10 bis 20 Jahren massgeblich verändert. Seit nun mehr als zehn Jahren führen wir die Hüftprothesen-Implantation über minimalinvasive Zugänge durch. Dabei verwenden wir die bewährten Implantate, zu denen es bereits ausgezeichnete 25-Jahres-Resultate gibt. Beides zusammen erlaubt eine rasche Rehabilitation durch eine vollständige Schonung der wichtigen Abduktoren-Muskulatur.

    Gleichzeitig können wir uns auf die hohe Sicherheit der bewährten Implantate verlassen. Die Hüftarthroskopie hat die gelenkserhaltende Chirurgie revolutioniert. Als eines der wenigen Zentren führen wir routinemässig nicht nur die Korrektur der Offset-Störung, sondern auch eine allfällig notwendige arthroskopische Naht des Labrums oder eine Art Raffung der Gelenkkapsel durch (z.B. bei einer vorhandenen milden Pfannendysplasie).

    Die Revisionschirurgie stellt eine immer grösser werdende Herausforderung dar. Oft betrifft es ältere und kranke Menschen. Hier zeigt sich besonders die Stärke unserer gemeinsamen Orthopädie. Die Patienten werden von erfahrenen Hüftchirurgen beurteilt, die Strategien werden mit den Infektiologen erarbeitet. An beiden Standorten besteht aber auch eine intensivmedizinische Infrastruktur, die gerade älteren Patienten eine hohe perioperative Sicherheit bietet.

          Angebot Knie

          • Arthroskopische Operationen am Kniegelenk Meniskusnaht, Meniskusteilentfernung, Meniskusteilersatz
          • Versorgung von Knorpel- und Knochenschäden, Rekonstruktion des vorderen und hinteren Kreuzbandes
          • Dynamische Stabilisierung der vorderen Kreuzbandruptur
          • Korrektur der Beinachse zur Behandlung von Achsenfehlstellungen und der Früharthrose
          • Implantation Entlastungsfeder «Kinespring»
          • Behandlung von Instabilitäten der Kniescheibe mittels Rekonstruktion des patellofemoralen Ligamentes
          • Primäre Knieprothesenversorgung bei fortgeschrittener Arthrose (Teilprothese und Totalprothese)
          • Wechsel von Knieprothesen (Revisionsprothetik)

            Hüftgelenkserhaltende Chirurgie

            • Hüftarthroskopie
            • Hüftimpingement: Knochenkorrektur, Labrumrefixationen, Kapselraffung
            • Freie Gelenkskörper
            • Erkrankung der Synovia
            • Sehnenreizungen bei Hüftprothesen
            • Chirurgische Hüftluxation bei Hüftimpingement (offen): Knochenkorrektur, Labrumbehandlung


            Primäre Hüftendoprothetik

            • Minimal-invasiv
            • Konventionell


            Revisionschirurgie

            • Prothesenwechsel bei Lockerung oder Instabilität
            • Infektbehandlung bei Hüftprothesen
            • Revision bei Sehnenrissen

              Schulterchirurgie

              Die Schulterchirurgie hat in den letzten zwei Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Zum einen erlauben die arthroskopischen Techniken eine viel schonendere Arbeitsweise, sodass z.B. der Deltamuskel für die Naht nicht mehr abgelöst werden muss. Anderseits können aber auch nicht diagnostizierte Probleme im Schultergelenk aufgrund der besseren Visualisierung erkannt und chirurgisch angegangen werden, wie z.B. eine Instabilität der Bizepssehne.

              Der Einsatz von Schulterprothetik hat teilweise einen Zufriedenheitsgrad vergleichbar mit der Hüftprothetik erlangt. Die schmerzhafte Omarthrose lässt sich heute mit der neuen Generation der Schulterprothesen exakt den anatomischen Verhältnissen entsprechend behandeln. Irreparable Sehnenrisse können durch die inverse Schulterprothese behandelt werden und ermöglichen heute eine gute postoperative Funktion im Alltag.

                Kontakt und Sprechstundentermine

                Einen Sprechstunden-Termin können Sie über Ihren Hausarzt oder direkt beim chirurgischen Sekretariat des Spital Thusis unter
                Tel. 081 632 12 21 anmelden.

                v.L. Claudia Altermatt, Irene Rostetter und Michaela Müller (Leitung)

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