Eine Geschichte der Verbundenheit und Unterstützung

Das Spital thusis, der Frauenverein thusis und der Künstler Robert Indermaur

Das im Jahre 1912 in Betrieb genommene Spital Thusis hat dem im Jahre 1859 gegründeten Frauenverein Thusis so einiges zu verdanken. Der Frauenverein hat sich seit Bestehen uneigennützig und mit viel Engagement für das Spital Thusis eingesetzt – sei es mit Arbeitsleistungen oder finanziellen Zuwendungen.

Hier ein paar Auszüge aus den Protokollen des Frauenvereins Thusis:

  • 1922: Nach Beschluss im Spital: Im ganzen Bezirk 2.- Fr. Mitgliederbeitrag für das Spital einziehen und neue Mitglieder werben, die mehr als 2.- Fr. bezahlen. Wegen grossem Defizit im Spital 2 Jahre lang durchgeführt, nachher ohne grossen Erfolg Auftrag an Spital zurückgegeben.
  • 1922: Flickstube für Spital. Im Volkshaus für das Spital eine Flickstube eingerichtet, wo jeden Donnerstag geflickt wurde.
  • 1931: Bazar für Einrichten eines Wöchnerinnenzimmers (10'000 Fr.)
  • 1956: Bazar für Einrichten eines Säuglingszimmers im Neubau (10'000)
  • Anfrage vom Spital für Mithilfe des Frauenvereins in der Pflege, um das Personal zu reduzieren, wegen grossem Defizit. Ein paar Frauen meldeten sich.
  • Immer wieder Wäsche geschenkt, vor allem Nachthemden und nochmals Nachthemde
  • Kriegszeit: um Kranken kräftigere Nahrung zu verschaffen, heimliche Eiersammlung. Innert kurzer Zeit 400 Stück dem Spital geschenkt.
  • Jahrelang bekamen die Kranken im Spital ein Weihnachtsgeschenkli.
  • 1964: Hilferuf vom Spital um Personalmangel zu überbrücken. Wieder sind Frauen eingesprungen.
  • 5. März 1994: An diesem Samstag überreichte die damalige Präsidentin Ruth Gisiger, im Namen des gemeinnützigen Frauenverein Thusis, dem Spital Thusis ein Wandgemälde des ebenfalls anwesenden Künstlers Robert Indermaur. Damit wurde eine jahrzehntelange starke Verbundenheit fortgesetzt.



      Das Gemälde «People parc II» wurde vom Domleschger Künstler, Robert Indermaur, nach seinem damaligen Amerika-Aufenthalt gemalt.

      Seit Anfang Dezember 2024 hängt das Gemälde wieder in der Cafeteria beim Eingang des Spitals Thusis. So ist es für die breite Öffentlichkeit zugänglich und lädt zum Kaffee ein. 

      Weitere Informationen zum Künstler Robert Indermaur finden Sie hier. 

      Wir danken Ruth Gisiger für ihr Engagement und dem Frauenverein Thusis für die langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung.