ORDENTLICHE DELEGIERTENVERSAMMLUNG
DER STIFTUNG GESUNDHEIT MITTELBÜNDEN

Transformation der Gesundheit Mittelbünden ist auf Kurs

Die Delegierten der Stiftung Gesundheit Mittelbünden haben an der Versammlung vom Donnerstag die Jahresrechnung 2024 einstimmig genehmigt. Der Defizitausgleich der Trägergemeinden fällt 2024 mit CHF -6.7 Mio. aus. Das Ergebnis 2024 liegt höher als das Budget von CHF -5.3 Mio., aber tiefer als das restatete Ergebnis 2023 von CHF -8.6 Mio. Die von der Task Force Sanierung gemeinsam mit den Mitarbeitenden eingeleiteten Massnahmen zeigen Wirkung. Bereits an der Delegiertenversammlung vom März haben sich die Trägergemeinden einstimmig für die Zukunft der Gesundheit Mittelbünden mit dem Spital Thusis ausgesprochen. Unter der Leitung des neuen CEO Sandro Pirovino wird die Transformation zu einer Stiftung mit starker Grundversorgung und modernsten Ansätzen zielgerichtet umgesetzt.

Eingeleitete Sanierungsmassnahmen wirken und stoppen Negativtrend der Jahresergebnisse

Der Defizitausgleich der Trägergemeinden der Stiftung Gesundheit beträgt CHF -6.7 Mio. im Jahr 2024. Aufgrund der Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 28 verschlechtert sich das Vorjahresergebnis 2023 um rund CHF 460'000 auf CHF -8.6 Mio. (Restatement). Im Jahr 2024 konnte der sich über Jahre verstärkende Negativtrend der Jahresergebnisse gestoppt und gar umgedreht werden. Wesentlichen Anteil daran haben die über 80 Projekte und Massnahmen, die von der eingesetzten «Task Force Sanierung» mehrheitlich aus Vorschlägen der Mitarbeitenden umgesetzt wurden. «Ein besonderer Dank für diese engagierte Mitwirkung und Leistung gilt den Mitarbeitenden der Stiftung Gesundheit Mittelbünden», betont Sandro Pirovino, Nachfolger von Marco Oesch als CEO und damaliger Leiter der Task Force Sanierung.

      Transformation zu starker Grundversorgung mit innovativen Ansätzen läuft

      Die Gesundheit Mittelbünden schreitet zukunftsgerichtet voran. Im Dezember 2024 haben sich die Trägergemeinden für die Ausarbeitung eines Zukunftsmodells SGM 2.0 entschieden. In einer interdisziplinären Projektgruppe wurden anschliessend verschiedene Varianten intensiv geprüft. An der Delegiertenversammlung vom 18. März 2025 haben sich die Trägergemeinden einstimmig für das ausgearbeitete Zukunftsmodell ausgesprochen. Aus politischen, demografischen und finanziellen Gründen wurde auch entschieden, dass die bereits davor geschlossene Geburtshilfe nicht wiedereröffnet werden kann. Die Grundversorgung für die flächenmässig grösste Region Graubündens, die Arbeitsplätze und die Offenheit für modernste Ansätze werden laufend gestärkt. «Unter der Leitung des neuen CEO Sandro Pirovino kommt die Transformation der Gesundheit Mittelbünden zu einer modernen, innovativen und wirtschaftlich tragbaren Stiftung konsequent und zielgerichtet voran», erklärt Christian Rathgeb, Stiftungsratspräsident.