MEDIENMITTEILUNG
STIFTUNG GESUNDHEIT MITTELBÜNDEN

Gesundheit Mittelbünden informiert Mitte April zu Zukunftsmodellen und verfügt ab März über einen neuen Chefarzt Gynäkologie

Dr. med. Martin Schlipf - Chefarzt Gynäkologie ab 01.03.2025 

      Sandro Pirovino - COO/Mitglied der Geschäftsleitung Stiftung Gesundheit Mittelbünden und Leitung der Projektgruppe

          Personelle Veränderung: Neuer, erfahrener Chefarzt Gynäkologie

          Wie bereits kommuniziert, bleibt die Geburtshilfe infolge Fachkräftemangels bis auf Weiteres geschlossen. Die Geburten erfolgen in den umliegenden Spitälern, insbesondere im Kantonsspital Graubünden (KSGR). Das Angebot der Schwangerschaftsvorsorge und Gynäkologie bleibt uneingeschränkt bestehen. Patientinnen können jederzeit Sprechstundentermine vereinbaren.

          Frau Dr. med. Patricia Kollow, Chefärztin Gynäkologie, und Herr Dr. med. A. Rütten, stellvertretender Chefarzt, haben entschieden, das Spital Thusis zu verlassen, um neue berufliche Wege einzuschlagen. Wir danken beiden herzlich für ihr Engagement und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute. Mit Herrn Dr. med. Martin Schlipf konnte bereits ein hochqualifizierter Nachfolger gewonnen werden. Dr. Schlipf war bereits von 2023 bis 2024 als aushelfender Belegarzt am Spital Thusis tätig und lernte den Betrieb kennen. Dr. Schlipf bringt langjährige Erfahrung in Gynäkologie und Geburtshilfe mit. Von 1996 bis 2018 war er Chefarzt-Belegarzt an der Illertalklinik in Deutschland, danach bis Februar 2025 Leitender Arzt am Kantonsspital Heiden/Herisau. In dieser Zeit hat er ein breites Spektrum der Frauenheilkunde abgedeckt und modernste Operationsverfahren durchgeführt. Seine Tätigkeit am Spital Thusis nimmt Dr. Schlipf am 1. März 2025 auf. «Wir freuen uns, mit ihm die hochwertige Versorgung in der Gynäkologie sicherstellen zu können» - betont Christian Rathgeb, Präsident des Stiftungsrates Gesundheit Mittelbünden. 

              Information zu Zukunftsmodellen Mitte April

              An der Delegiertenversammlung vom 12. Dezember 2024 haben sich die Trägergemeinden der Gesundheit Mittelbünden geschlossen für die Ausarbeitung von zwei Zukunftsmodellen für das Spital Thusis bis am 15. Mai 2025 ausgesprochen. Neben einem Modell, welches die Weiterführung des aktuellen Betriebs vorsieht, soll eine Alternativvariante mit einer deutlich geringeren finanziellen Belastung für die Gemeinden erarbeitet werden. Der Stiftungsrat hat dazu eine interdisziplinäre Projektgruppe bestehend aus Fachexperten der Geschäftsleitung, des Stiftungsrates und des Beratungsunternehmens PwC eingesetzt. Die Leitung der Projektgruppe wurde Sandro Pirovino, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung (COO) und bisheriger Leiter der Task Force Sanierung, übertragen. Die Projektgruppe erarbeitet nun die Entscheidungsgrundlagen zu beiden Zukunftsmodellen und wird Mitte April darüber informieren.

              «Gemeinsam prüfen wir intensiv verschiedene Möglichkeiten, um auch zukünftig eine hochwertige, moderne Gesundheitsversorgung mit attraktiven Arbeitsplätzen in der Region zu erbringen», erklärt Pirovino, welcher grosse Projektleitungserfahrung mitbringt. In seiner Zeit bei der Stiftung Gesundheit Mittelbünden hat Pirovino in interdisziplinären Teams u.a. das regionale COVID-19 Impf- und Testzentrum aufgebaut, stiftungsweite Projekte der Stiftung verantwortet, die Abteilungen der Ambulanten Dienste geführt und zuletzt die Task Force Sanierung geleitet.