Medienmitteilung - 3. August 2026

Spital Thusis macht alle Patientenzimmer klimafit

Hitzeperioden und Klimaextreme nehmen auch im Herzen Graubündens zu. Die Stiftung Gesundheit Mittelbünden reagiert vorausschauend. Sämtliche Patientenzimmer des Spitals Thusis profitieren künftig von einer temperierten Zuluft, die im Sommer gekühlt und im Winter vorgewärmt werden kann. Die sanierte Anlage verbessert das Raumklima, erhöht die Betriebssicherheit und reduziert den Energieverbrauch.

CEO Sandro Pirovino erklärt: «Im Auftrag unserer Trägergemeinden treiben wir die Modernisierung unserer Stiftung aktiv voran. Wo wir investieren, bemühen wir uns, gesamtheitlich, effizient und zukunftsgerichtet für unsere Patienten, Mitarbeitenden und Region zu handeln.»

Hohe Temperaturen belasten insbesondere ältere, chronisch kranke und andere vulnerable Menschen. Ein angenehmes und möglichst konstantes Raumklima ist deshalb gerade bei stationären Aufenthalten ein wichtiger Bestandteil einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung. Vor dem Hintergrund zunehmend heisser Sommer hat das Spital Thusis die notwendige Erneuerung seiner über 30-jährigen und störungsanfälligen Lüftungsanlage genutzt, um die Infrastruktur nachhaltig auf die Zukunft auszurichten.

CEO Pirovino spricht dem Leiter des Technischen Dienstes, Ralf Cadosch, seinem Team und den beteiligten Unternehmen aus der Region ein grosses Kompliment aus. Mit der Modernisierung werden das Hausleitsystem, Steuerungskomponenten sowie zusätzliche Heiz- und Kühlregister erneuert beziehungsweise ergänzt. Ergänzend zur bisherigen Wärmerückgewinnung kann die Zuluft künftig im Sommer gekühlt und im Winter vorgewärmt werden. Dadurch lässt sich das Raumklima besser an die jeweiligen Jahreszeiten anpassen. Die Lüftungsanlage bleibt an die bestehende Fernwärme- und Kaltwasserinfrastruktur angeschlossen.

«Mit der Erneuerung können wir die Patientenzimmer temperieren, die Betriebssicherheit erhöhen und den Energie- und Wartungsaufwand senken», fasst Cadosch die Vorteile der neuen Anlage zusammen. Damit schafft das Spital gute Voraussetzungen für das Wohlbefinden und die Genesung der Patienten. Die Modernisierung ist Teil der langfristigen Strategie der Stiftung Gesundheit Mittelbünden. Sie verbindet eine hohe Qualität der Patientenversorgung mit einer modernen und nachhaltigen Infrastruktur. Der Spitalbetrieb bleibt während der Arbeiten uneingeschränkt gewährleistet.

      Bildlegende: Martin Neuhaus, Rino Item, Ralf Cadosch und Sandro Pirovino (von links) in einem künftig temperierbaren Patientenzimmer.

      Quelle: Gesundheit Mittelbünden